Projekt System
Wie funktionieren wir als Individuen, die tickt die Gesellschaft? Warum handeln wir, wie wir handeln? Wo endet die eigene Person und wo beginnt das Gegenüber? Und welchen Einfluss hat unsere Wahrnehmung auf all diese Fragen, die ja bloß einen winzigen Teil der Welt erfassen kann?
Diese und andere Fragen treiben uns um, wenn wir an unserem Systemthema arbeiten. Manche Themen sind nur für einen von uns interessant, andere beackern wir beide – so lange, bis sich unsere Blicke synchronisieren und wir nicht mehr zwischen Mein und Dein unterscheiden können. Doch dann, irgendwann, kommt der Punkt, an dem sich die Synchronität auflöst. Einzelne Bilder heben sich ab, Töne treten hervor, persönliche Zugänge werden wichtig.
Während Angelika Sitzwohl sichtbar zu machen versucht, was gar nicht real oder lediglich in der gedanklichen Reflexion existiert, untersucht Christian Strobl in seinen digitalen Arbeiten, wie sich vermeintliche Fehler auswirken und zur bewussten Gestaltung einsetzen lassen. Diese beiden Zugänge des Zwirbl-Kollektivs fließen ineinander – sie streiten, versöhnen, bringen weiter und ermöglichen am Ende die Kreation eines erweiterten Systems.
Gemeinsames
Auf fotografische Fragen folgen visuelle Antworten. Zwei Ansätze treffen aufeinander – sie vermischen sich, sie streiten, geraten aneinander, versöhnen sich.
Am Ende ist jeder einen Schritt weiter.




